T VU 3, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, A10 Kroislerwandtunnel

T VU 3, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, A10 Kroislerwandtunnel

Datum: 31. Juli 2025 um 17:56
Alarmierungsart: Sirenenalarm
Dauer: 2 Stunden
Einsatzart: Verkehrsunfall
Einsatzort: A10 Tauernautobahn, Kroislerwandtunnel
Einsatzleiter: BI Gaggl Thomas
Mannschaftsstärke: 15
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Notarzt Dr. Roland Rauter, Polizei Kärnten, Privates Abschleppunternehmen, Rotes Kreuz Kärnten


Einsatzbericht:

Am frühen Abend um 17.56 Uhr wurden wir zu einem TVU2 Sicherungsarbeiten auf die A10 Tauernautobahn in den Kroislerwandtunnel, gemeinsam mit den Feuerwehr Töplitsch alarmiert. Noch während der Anfahrt wurde die Alarmstufe auf TVU3, Person eingeklemmt erhöht und die FF-St.Peter/Spittal nachalarmiert. Aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens hatte sich vor dem Kroislerwandtunnel bereits ein Kilometer langer Stau gebildet. Leider musste festgestellt werden, dass die Rettungsgasse nicht sehr gut funktioniert hatte, wodurch die Zufahrt für die Einsatzkräfte wesentlich erschwert wurde.

An der Einsatzstelle eingetroffen konnte festgestellt werden, dass ca. 100m nach dem Tunnelportal mehrere Fahrzeuge zusammengekracht waren. Glücklicherweise wurde niemand in einem Fahrzeug eingeklemmt. Die Erstmaßnahmen lagen darin die verletzten Personen bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes zu versorgen und die weiteren Insassen, der nicht am Unfall beteiligten Fahrzeuge, aus der Tunnelröhre zum Nord-Portal zu bringen. Anschließend wurde mit dem Binden der Betriebsmittel begonnen, sowie der Brandschutz sichergestellt.

Die sich noch auf Anfahrt befundenen Feuerwehr St. Peter/Spittal konnte während der Anfahrt wieder einrücken.

Nach der Versorgung der verletzten Personen durch den Notarzt wurden diese mit RTWs ins Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde die Unfallstelle frei gemacht, damit die Fahrzeuge den Tunnel verlassen konnten. Die Bergung der beschädigten Fahrzeuge wurde durch ein Abschleppunternehmen durchgeführt. Während der Einsatz und Bergearbeiten blieb der Tunnel für den gesamten Verkehr gesperrt.

Nach ca. 1,5h konnten wir wieder in die Rüsthäuser einrücken.

Text: BI Gaggl Thomas

Foto: FF Feistritz/Drau

Share this post