Der Schutzpatron in neuem Glanz
Der Heilige Florian, geboren im 3. Jahrhundert, war ein hoher Beamter in der römischen Provinz Noricum, dem heutigen Oberösterreich. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian bekannte sich Florian offen zu seinem Glauben und unterstützte verfolgte Christen. Dies führte zu seiner Verhaftung und schließlich zu seinem Märtyrertod am 4. Mai 304, als er mit einem Stein um den Hals in die Enns gestürzt wurde.
Seither gilt er als Symbol für Mut, Hilfsbereitschaft und selbstlosen Einsatz – Werte, die auch heute noch das Rückgrat jeder Feuerwehr ausmachen.
Ein Gemeinschaftswerk mit Herz und Hand
Um diesem bedeutenden Heiligen ein würdiges Denkmal zu setzen, initiierte die Feuerwehr Feistritz/Drau die Gestaltung eines großformatigen Gemäldes, das im Eingangsbereich des Feuerwehrhauses seinen Platz gefunden hat. Die Entstehung dieses Kunstwerks ist ein hervorragendes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Kunst und Ehrenamt.
Unterkonstruktion aus Metall:
Die stabile Unterkonstruktion wurde von der Firma Fahrzeugbau Schaller gefertigt und von Branco Stoilijkovic lackiert. Diese Konstruktion bildet das Rückgrat des Gemäldes und sorgt für die notwendige Stabilität.
Malerei des Heiligen Florian:
Der bekannte Künstler Schwanter Dieter übernahm die Malerei des Heiligen Florian. Mit viel Hingabe und künstlerischem Geschick brachte er den Schutzpatron der Feuerwehr grandios zur Geltung.
Rahmen aus Holz:
Der Rahmen wurde von der Tischlerei Knaflitsch Rene aus hochwertigem Holz gefertigt. Der Tischler legte besonderen Wert auf die Detailarbeit, um dem Gemälde einen würdigen Rahmen zu geben.
Lackierung des Rahmens:
Die abschließende Lackierung des Rahmens wurde von Brandstätter Simon und Brandstätter Georg (Malerei Brandstätter) durchgeführt. Durch die sorgfältige Lackierung erstrahlt der Rahmen in einem edlen Glanz und schützt das Holz vor äußeren Einflüssen.
Organisation:
Die gesamte Organisation des Projekts lag in den Händen von Querer Heinz, Gaggl Thomas, Kommandant Gaggl Bernhard und Bürgermeister Müller Manuel die mit viel Engagement dafür sorgten, dass alle Beteiligten reibungslos zusammenarbeiteten.
Feierliche Einweihung beim Tag der offenen Tür
Die Einweihung des Gemäldes fand am Tag der offenen Tür der Feuerwehr Feistritz/Drau statt. Zahlreiche Besucher, darunter Ehrengäste, Mitglieder der Einsatzorganisation und viele Familien, wohnten der feierlichen Segnung bei. Pfarrer Prov. Mag. Grzegorz Rapala spendete den Segen und erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung des heiligen Florians für die Feuerwehr und die Gemeinde.
Das neue Florian-Gemälde wird nicht nur als kunstvolles Detail am Feuerwehrhaus dienen, sondern auch als spiritueller Wegbegleiter und Symbol der Dankbarkeit für alle, die ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit einstehen.
Bericht: OBI Winkler Johannes
Bilder: Steiner Jakob
