Übungen

Monatsübung Dezember, Stationsbetrieb

Monatsübung Dezember, Stationsbetrieb

Am Sonntag, den 01.12.2024, fand die letzte Monatsübung fürs Jahr 2024 für die Kameraden statt. Übungsannahme war ein Stationenbetrieb, welche von den Kameraden in Gruppen abgearbeitet wurden. Dabei erhielt jeder Fahrzeugkommandant eine unterschiedliche Aufgabe. Das Ziel war es, dass sich die Kameraden mit den unterschiedlichen Gerätschaften auseinandersetzen und diese beüben, sowie im Team gemeinsam die gestellten Herausforderungen lösen.

Übungsszenario 1:

Bergung von Behältern mittels der Drehleiter (DLK 32)

Bei der Station 1 mussten die Drehleitermaschinisten einige Behälter von unterschiedlichen Höhen bergen, ohne diese zu berühren. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen dem Hauptbedienstand und dem Maschinisten im Korb zu trainieren, sowie der Umgang mit der Drehleiter bei wenig oder eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten. Am Ende der Übung wurden noch die Einsatzgrundlagen für einen Drehleitereinsatz besprochen, die sogenannte HAUS-Regel. Dabei steht jeder Buchstabe für ein Wort: H=Hindernisse, A=Abstände zum Gebäude, U=Untergründe/Aufstellflächen, S=Sicherheit/Sicherungen, diese sind bei jedem Einsatz von den jeweiligen Maschinisten zu berücksichtigen und einzuhalten.

Übungsszenario 2:

Bergung von Personen, Tieren oder Sachwerten aus Schächten oder Gruben (TLFA 2000)

Bei der Station 2 mussten die Kameraden einen Behälter in eine Höhe von ca. 2,5m anheben. Dabei standen ihnen die Ausrüstung des TLFA 2000 zur Verfügung. Der Abstellbereich durfte dabei nicht betreten werden. Nach der gemeinsamen Beratung wurden zwei verschiedene Varianten ausprobiert. Bei der ersten Variante wurden die Rettungsplattform, sowie die Teleskopleiter eingesetzt. Bei der zweiten Variante erfolgte das Anheben mittels der Steckleiter, welche mit dem Verbindungsteil zu einem stabilen Dreieck aufgestellt wurden. Bei dieser Variante könnten Lasten von bis zu 300kg angehoben werden, sowie Schachtrettungen problemlos durchgeführt werden.

Übungsszenario 3:

Einsatz vom Nebellöschsystem „Fognail“ (TLFA 4000)

Bei der Station 3 befassten sich die Kameraden mit dem Aufbau des Nebellöschsystem „Fognail“.

Dabei wurde am Einsatz eines Dachstuhlmusters und verschiedener Oberflächen die Wirkungsweisen besprochen, sowie der vielfältige Einsatz ausprobiert. Bei den einzelnen Löschlanzen gibt es verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. Dachstuhlbrände, Fahrzeugbrände, Waldbränden, Brand von Zwischenwänden/decken oder sie dienen auch dazu, die Temperaturen bei den Passivhäusern im einem Brandraum zu senken bzw. dem Brand zu löschen ohne diesen Betreten zu müssen. Gleichzeitig wurden auch mit dem neuen Akku-Geräten geübt, welche im Einsatz mit dem Fognails ebenfalls benötigt werden oder auch bei Verkehrsunfällen.

Übungsszenario 4:

Rettung von einer eingeklemmten Person aus Spielgerät (KRFS)

Bei der Station 4 befassten sich die Kameraden mit der Rettung und Bergung einer verletzten Person von einem Spielgerät. Ziel war es hierbei, das Spielgerät ausreichen geben sämtliche Bewegungen zu sichern und zu stabilisieren und im Anschluss die verletzte Person zu bergen. Um die Einsatzstelle vor Schaulustigen abzugrenzen, wurde noch der Sichtschutz aufgebaut.

Nach der Abarbeitung der einzelnen Stationen erfolgte noch eine ausführliche Übungsbesprechung der Stationen, wo für die gesamte Mannschaft noch die Einsatzmöglichkeiten besprochen wurden. Im Anschluss wurden die Gerätschaften wieder in den Fahrzeugen versorgt und wir konnten die letzte Übung des Jahres kameradschaftlich ausklingen lassen.

Share this post